 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
|
|
Presseinterview
vom Juli 2004
|
| |
|
| |
|
|
|
| |
1.
Seit wann schreiben Sie Bücher?
Seit wann malen/zeichnen Sie? |
| |
|
|
Genaugenommen male und schreibe
ich, seitdem ich einen Stift in die Hand nehmen kann.
Ich schrieb schon, als ich noch nicht schreiben konnte. Klingt komisch,
aber ich habe mir schon als Kind Geschichten ausgedacht. Weil ich aber
noch nicht schreiben konnte, malte ich die Geschichten. So entstanden meine
ersten Bildergeschichten. |
| |
|
|
|
| |
2.
Warum schreiben/illustrieren Sie für Kinder/
Jugendliche? |
| |
|
|
Ich schreibe und illustriere
eigentlich nicht explizit für Kinder. Nur ist die Akzeptanz
bei Kindern für verrückte Ideen und Bilder sehr viel größer,
als bei Erwachsenen. Ich versuche in meinen Büchern für alle
Altersgruppen interessant zu sein. |
| |
|
|
|
| |
3.
Schreiben/Illustrieren Sie auch für Erwachsene? |
| |
|
|
Hin und wieder gestalte
ich auch Titel von „Erwachsenenbüchern“, oder illustriere
in Zeitschriften. Ansonsten male ich ja auch großformatige
Bilder auf Leinwand, die dann in Ausstellungen zu sehen sind.
Bei diesen Bildern sind die Motive sehr stark abstrahiert,
bewegen sich aber trotzdem noch im Bereich der gegenständlichen
Malerei. |
| |
|
|
|
| |
4.
Arbeiten Sie gerade an einem neuen Buch? |
| |
|
|
Zur Zeit arbeite ich an
drei Büchern gleichzeitig, wobei nur eines davon ein Bilderbuch
ist, dessen Idee und Text ich auch konzipiert habe.
Bei den anderen beiden Büchern stammen die Texte von anderen Autoren. |
| |
|
|
|
| |
5.
Wie lange arbeiten Sie an einem Buch? |
| |
|
|
Von der Idee, über Text
und Illustration bis zur Abgabe kann durchaus ein halbes
bis dreiviertel Jahr vergehen. |
| |
|
|
|
| |
6.
Welches Ihrer Bücher gefällt Ihnen selbst am besten? |
| |
|
|
Besonders gut gefällt mir „Balduin
und Gundula“. Ich glaube, hier ist es mir gelungen, ein schwieriges
Thema (alleinerziehende Mütter und Väter), mit einer großen
Leichtigkeit zu transportieren, ohne moralisch zu sein. |
| |
|
|
|
| |
7.
Wie finden Sie Ihre Stoffe? Gibt es „Auslöser“
für Bücher? |
| |
|
|
Auslöser sind oft kleine
Begebenheiten im Alltag oder auf der Straße, die ich selbst
erlebe oder einfach nur beobachte. Zu einem witzigen oder
hintergründigen Satz versuche ich mir dann eine oder mehrere
passende Figuren auszudenken. Je länger ich daran zeichne,
umso mehr entwickeln sie Charakter, werden selbständig und
beginnen dann, die Geschichte fast von allein zu erzählen. |
| |
|
|
|
| |
8.
Hatten Sie als Kind ein Lieblingsbuch/ mehrere
Lieblingsbücher? |
| |
|
|
Ich liebte alle Bücher von
Otfried Preußler, Michael Ende und Astrid Lindgren. |
| |
|
|
|
| |
9.
Lesen Sie selbst viel? Und was lesen Sie heute
als Erwachsener am liebsten? |
| |
|
|
Leider lese ich auf Grund
meiner Arbeit viel zu wenig. Ich versuche aber, mich mit
Fachbüchern und -zeitschriften auf dem Laufenden zu halten.
Ansonsten entspanne ich mich gerne mal mit einem Krimi. |
| |
|
|
|
| |
9.
Ist Büchermachen sehr anstrengend? |
| |
|
|
Ja und nein. Ja, weil man
sich mindestens ein halbes Jahr intensivst mit einem Thema
auseinandersetzen und sich zuweilen sehr disziplinieren muss.
Nein, weil es eine sehr kreative Arbeit ist, die einem größtenteils
viel Freude macht und einem auch Kraft zurückgibt. |
| |
|
|
|
| |
10.
Zu welcher Tageszeit arbeiten Sie am liebsten? |
| |
|
|
Zu allen Tageszeiten, außer
dem frühen Vormittag, da ich Langschläfer bin. |
| |
|
|
|
| |
11.
Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind? |
| |
|
|
Ich wollte schon immer Bilderbücher
malen. |
| |
|
|
|
| |
12.
Welche Hobbies haben Sie? |
| |
|
|
Was ist ein Hobby? |
| |
|
|
|
| |
13.
Was würden Sie NICHT auf eine einsame Insel mitnehmen? |
| |
|
|
Ich weiß nur, was ich auf
jeden Fall mitnehmen würde: Ein Schiff, damit ich jederzeit
wieder weg kann. |
| |
|
|
|
| |
14.
Wer war der Held Ihrer Jugend? |
| |
|
|
Bogomil, ein etwas abgewrackter
Freund meiner Eltern.
Außerdem lautet Ihre
Kurz-Biografie gerade folgendermaßen:
Daniela Kulot, 1966
im oberbayerischen Schongau geboren, hat schon seit frühester Kindheit
auf allem gemalt und gezeichnet, was ihr in die Finger kam. Die vielen
Bilderbücher, die ihre Tante E. ihr damals mitbrachte, weckten den Wunsch: „Das
will ich auch machen.“ An der Fachhochschule Augsburg, wo sie später studierte,
hieß es: „Bilderbücher will hier jeder machen, vergiss es!“ Jetzt lebt
und arbeitet sie in Augsburg und malt Bilderbücher, die durch ihren fröhlichen
und eigenwilligen Humor unverwechselbar sind und sich im In- und Ausland
großer Beliebtheit bei Kindern und Erwachsenen erfreuen. |
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
|