Hier
entsteht ein neues Buch.
Darin soll ein kleines, eigenwilliges Mädchen
die Hauptperson sein: Lea.
Nach vielen Skizzen ist sie so, wie ich sie haben will:
Sie trägt ein rotes Kleid, eine Palmenfrisur mit roter
Schleife und ist voller Energie.
Die
braucht sie auch:
Sie muss ihre neuen
Schuhe verstecken, denn die haben Schleifen, und Lea kann
doch noch
keine Schleife binden.
Als Illustratorin plane ich das
Haus genau, fast wie
ein Architekt. Denn die Wege müssen stimmen.
Übrigens male ich mit Temperafarben aus der Tube. Die schwarzen Konturen
setze ich mit einem Polychromstift, das ist ein sehr weicher
Bleistift.
Danach werden diese koloriert.
Der
krönende Abschluss ist die Titelseite:
Ich habe Lea gezeichnet, wie sie sich gerade hoffnungslos
in ihren Schnürsenkeln verfängt.
Das ist etwas übertrieben, aber so kannst du auf den
ersten Blick erkennen, worum es in diesem Buch geht.
Viele
Ideen entdecke ich auf der Straße.
Dann nehme ich mein Skizzenbuch, das ich immer dabei habe
und zeichne und schreibe auf, was ich sehe und denke.
Zuhause
spinne ich diese Ideen weiter.
Oft übertrage ich sie
ins Tierreich.
So entstehen Geschichten,
die wir alle kennen, obwohl sie
sich im
Reich der Phantasie abspielen.